Cranachs Kirche

Detailbild:29-156 Cranachs Kirche
Begleitbuch zur Landesausstellung Sachsen-Anhalt: Cranach der Jüngere 2015

Jan Harasimowicz, Bettina Seyderhelm (Hg.)

Preis 20,00inkl. ges. MwSt.
ISBN 978-3-86729-156-9
Bestell-Nr. 29-156
Maße 21 x 28 cm
Gewicht 1060 g
Warengruppe Buch
Einband Klappenbroschur
Umfang 224 Seiten
Auflage 1. Auflage 2015
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Die Stadtkirche St. Marien in Wittenberg ist als Predigtkirche Martin Luthers weltbekannt. Sie ist aber in ganz besonderer Weise auch die Kirche Lucas Cranachs d.J. (1515–1586). Hier sind nicht nur zahlreiche bedeutende Werke von seiner Hand, aus seiner Werkstatt und aus seinem Umkreis noch in dem Raum erhalten, für den sie einst geschaffen wurden – die Kirche ist auch ein authentischer Ort, der das Leben des Malers vom Anfang bis zum Ende bezeugt.

Nach seiner Geburt in einem Haus am nahegelegenen Markt musste der Sohn des Hofmalers nach dem Pfarrkirchenrecht in St. Marien getauft werden. Noch als Kind erlebte er, dass die Messe dort nun in deutscher Sprache gelesen wurde. Später fand seine Trauung in der Stadtpfarrkirche statt und auch die Taufe seiner neun Kinder erfolgte hier. Schließlich wurde dem Maler und ehemaligen Bürgermeister der Stadt 1586 die Leichenpredigt von der Kanzel in St. Marien gehalten und er fand auch sein Grab in der Kirche. 1606/07 ließ der Schwiegersohn Cranachs, Polycarp Leyser (1552–1610), ein Denkmal für die Familie in der Kirche errichten.

Cranachs Monument befindet sich damit inmitten der Werke, welche er und seine Werkstatt für Angehörige der Geistlichkeit, des Adels, der Universität und des Bürgertums ausgeführt haben. Auch Zahlungen für das Herzstück der Kirche, den berühmten Reformationsaltar, sind an Lucas Cranach d.J. belegt. Alle Werke sind im Vorfeld des 500. Geburtstages Lucas Cranachs d.J. konserviert worden. Das Buch stellt sie vor und ist mit zahlreichen Neuaufnahmen reich bebildert.


Inhaltsverzeichnis
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Grußworte
der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, des Kultusministers des Landes Sachsen-Anhalt und der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Wittenberg
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