Krause, Joachim
Otto Delitsch in Leipzig – Geograph und Künstler
Beiträge zu Leben und Werk ...
Bestell-Nr 29-275
ISBN 978-3-86729-275-7
erschienen 10.06.2022
Auflage 1. Auflage 2022
Maße 24 x 17 x 2 cm
Umfang 168 Seiten
Abbildungen 170 vorwiegend farbige Abbildungen
Preis 24,80
Lieferstatus  

Joachim Krause begegnet hier seinem Ururgroßvater Otto Delitsch, einem namhaften Leipziger Geographen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Delitsch (1821–1882) hatte ursprünglich Theologie studiert, war aber danach lebenslang als Lehrer an der Realschule I. Ordnung in Leipzig tätig. Schon früh kannte man ihn als Verfasser zahlreicher praktischer sowie methodischer Handreichungen für den Geographieunterricht in Schulen – er führte z.B. eine neue Art der Darstellung von Höhenschichten auf Landkarten ein, entwickelte auf Wachstuch gedruckte abwaschbare »stumme« Karten und er gestaltete eine große Schulwandkarte für das Königreich Sachsen. Otto Delitsch begründete die populärwissenschaftliche Zeitschrift »Aus allen Welttheilen«, war Mitbegründer des »Vereins für Erdkunde zu Leipzig«, rief an der Universität eine »Geographische Gesellschaft für Studirende« ins Leben und er gestaltete für eine europaweit agierende Manufaktur die Vorlagen für deren in großer Zahl hergestellte Erd-Globen. 1874 wurde Delitsch zum außerordentlichen Professor für Geographie an der Universität Leipzig ernannt.

Von klein auf hat er sich sein Rüstzeug bei Beobachtungen im Freien, beim Zeichnen von Flurkarten, bei Vermessungsarbeiten im Gelände und auf ausgedehnten Wanderungen in seiner erzgebirgischen Heimat erworben. Der Drang nach lebendiger Anschauung führte ihn später auf zahlreiche Reisen durch Deutschland und halb Europa. Das Gesehene hat Delitsch in »Skizzenbüchern« aufbewahrt. Über 150 seiner bisher unbekannten meisterhaften Zeichnungen – Motive aus der mitteldeutschen Heimat sowie aus Italien, Frankreich und der Bergwelt der Alpen – legen davon Zeugnis ab und werden in diesem Buch erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.



Inhaltsverzeichnis
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Einleitung von Heinz Peter Brogiato
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Leseprobe
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