Weinkauf, Bernd
Gäste in Auerbachs Keller
Bestell-Nr 29-134
ISBN 978-3-86729-134-7
erschienen 01.01.2014
Maße 22.8 x 24.5 cm
Gewicht 1545 g
Preis 19,90 inkl. 7% MwSt
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Nicht nur Goethe hat Auerbachs Keller besucht! Kein Land in Europa, aus dem nicht Gäste hier eingekehrt wären, von allen Kontinenten kamen sie.
Es findet sich der gefeierte russische Komponist Tschaikowsky ebenso wie der Luftfahrtpionier Otto von Lilienthal. Die Zoogründer Hagenbeck aus Hamburg und Pinkert aus Leipzig trafen sich hier. König Karol I. von Rumänien kehrte ein, gewissermaßen auf der Hochzeitsreise, als er seine Braut aus Deutschland abholte. Dudley Buck, der Bachs Orgelmusik in den USA bekannt gemacht hat, der Komponist Camille Saint-Saëns aus Paris und Franz Beidler, Richard Wagners Schwiegersohn, suchten Auerbachs Keller als Musenort auf. Die Schauspielerin und »Erfinderin« des finanziellen Schneeballprinzips Agnes Spitzeder hat sich hier vergnügt, auch Radfahrer, Automobilisten und Fußballspieler.
Zum ersten Mal liegt nun eine Auswertung der wertvollen Gästebücher vor. Das älteste ist aus dem Jahre 1851, abgeschlossen wird im März 1912, denn dann schloss das Restaurant für ein Jahr, weil das alte Handelshaus Auerbachs Hof abgebrochen und die Mädler-Passage erbaut wurde. Bei jedem Namen stehen biografische Angaben und eine Würdigung der Lebensleistung des jeweiligen Gastes. So ist das Buch ein zeitgeschichtliches Kompendium zu Personen und Ereignissen – weltweit.


Zum Autor:
Bernd Weinkauf, 1943 in Küstrin geboren, lebt nach dem Studium von Germanistik und Kunstgeschichte seit 1971 in Leipzig. Hier hat er das Institut für Literatur besucht. Seit 1979 beschäftigt er sich als Freiberufler mit der Geschichte der Stadt. Daraus entstanden unzähligen Publikationen, u. a. das im Sax-Verlag erschienene »Leipzig mit Goethes Augen«
(1999). Seit 1996 ist er zudem als »Haushistoriker« beratend für Auerbachs Keller tätig.



Vorwort
des Autors Bernd Weinkauf
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Leseprobe
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»Was Weinkauf hier geleistet hat, ist einfach eine echte Fleißarbeit, die erst einmal sichtbar macht, wie bunt gemischt das Publikum in Auerbachs Keller damals war.«
Ralf Julke, Leipziger Internet Zeitung
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